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ESC Dresden und HC Slovan Usti belegen beim Turnier in Widnau die Plätze 11 und 5.

24.10.2011

Viele Teams aus ganz Europa bestaunen unsere Kooperation

Am Wochenende weilte unser Team der Jahrgänge 2000/2001/2002 gemeinsam mit unseren Freunden aus Usti bei der Internationalen Rima-Trophy in Widnau(Schweiz). Am Ende belegten unsere Eislöwen den 11. Platz, der HC Slovan Usti landete auf Rang 5.

Unsere Löwen waren mit großen Erwartungen angereist und wollten den 3. Platz vom Vorjahr bestätigen. Die Mannschaft bestand aus jeweils 5 Spielern der Jahrgänge 2000-2002. Gespielt wurde auf Kleinfeld 4 gegen 4.

Nach 2 Turniertagen standen 2 Siege, 3 Unentschieden und 5 Niederlagen zu Buche und die angestrebte Zielstellung wurde mit dem 11. Platz doch recht deutlich verfehlt. Die Ursachen hierfür waren deutlich zu erkennen. Die Chancenauswertung vor dem gegenerischen Tor war ungenügend und die Abschlusshandlungen unkonzentriert. In der Abwehr vernachlässigte man die Zuordnung zum Gegenspieler und ließ zu viele Nachschüsse zu. Auch die Torhüterleistungen waren diesmal unterdurchschnittlich.

Hier nur von Pech zu sprechen wird der Häufung dieser Fehler nicht gerecht. Zwar verfehlte man das Tor sehr oft nur um wenige Millimeter oder die Scheibe versprang im letzten Moment, aber auch das nötige Scheiben- und Abschlussglück muss man sich erst verdienen. Viele Spieler ließen, die Erfolge der letzten beiden Jahre im Hinterkopf, einfach die nötige Einsatzbereitschaft und Konzentration vermissen. So wäre zwar vom Leistungsniveau am Ende ein Platz auf dem Treppchen realistisch möglich gewesen, aber dafür benötigt man in jedem Spiel 100% Einsatzwille und Konzentration.

Insgesamt war zu erkennen, dass das Ausbildungsniveau aller Mannschaften sehr hoch war und auch unsere Jungs dem kaum nachstehen. Spielerisch und läuferisch war man vielen Gegnern sogar eine Nasenlänge voraus. Nicht in einem einzigen Spiel war man vom Fertigkeitsniveau unterlegen.

Nun gilt es die richtigen Schlussfolgerungen aus diesem Turnier zu ziehen. Die Anstrengungen im Training und im Wettkampf müssen wieder erhöht werden und eine gewisse Selbstzufriedenheit sollte ganz schnell wieder verschwinden. Dann wird das Glück und auch der Erfolg schnell wieder zurückkehren.

Aus Sicht unseres gemeinsamen Projektes mit dem HC Slovan Usti war das Turnier ein voller Erfolg. Schon auf der gemeinsamen Hinreise traten die Kinder in regen Ausausch und auch die Trainer nutzen die Gelegenheit zu langen und intensiven Gesprächen. Bei den Spielen von Usti trommelten unsere Kinder lautstark auf der Tribüne. Umgekehrt feuerten unsere tschechischen Freunde die Eislöwen lautstark bei ihren Spielen an. Auch der Gastgeber und die vielen Teams aus ganz Europa bestaunten die Kooperation zwischen unseren beiden Vereinen, die so reibungslos und inzwischen selbstverständlich funktioniert. Wir haben bei diesem Turnier nicht nur die Bekanntheit beider Vereine gesteigert, sondern auch gezeigt, dass Verständigung über Grenzen hinweg möglich ist und gezeigt, dass uns vielmehr verbindet als trennt. Alle würden sich freuen wenn der ESC Dresden und der HC Slovan Usti 2012 wieder gemeinsam auf große Reise gehen würden.

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